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Pendulum - Drum’n'Bass trifft Rockmusik

16.07.2010 (df)

London - Manchmal tun sich hier in der Redaktion wahre Schätze der modernen Musikkultur auf. So geschehen mit Pendulum.

Die zu Beginn des Jahrtausends in Australien gegründete Band ging bisher weitestgehend an mir vorüber. Erst kurz nach Veröffentlichung des dritten Pendulum-Albums “Immersion” und zum Vorverkaufsstart der im Herbst anstehenden Deutschlandtour erregten die mittlerweile in London beheimateten Musiker meine gesteigerte Aufmerksamkeit. “Drum’n'Bass trifft Rockmusik”, so die Überschrift im Newsletter des Veranstalters - na, wenn das nicht aufregend klingt. Kurz reingehört, sofort begeistert. Rob Swire, Gareth McGrillen, Paul Harding, Peredur Ap Gwynedd und Kevin Sawka paaren Clubmusik mit saftigem Rock, scharfen Rap-Lyrics und ausgeprägtem Pop-Appeal. In Großbritannien schossen sie mit ihrem aktuellen Album direkt an die Spitze der Charts - zu Recht, wenn man mich fragt. In Deutschland ist ihr Bekanntheitsgrad noch nicht ganz so ausgeprägt - zu Unrecht, wenn man mich fragt. Auch die Platzierung in den Soundtracks einiger Computer- und Playstation-Spiele wie “FIFA Street 2″ und “MotorStorm” konnte dem unkonventionellen Sextett hierzulande noch nicht zum verdienten Ruhm verhelfen. Das könnte sich bald ändern: Geht alle auf eines der im September und Oktober anstehenden Konzerte und überzeugt euch live vom Können der Band! München, Hamburg, Bochum und Berlin stehen auf dem Tourplan.

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