Aktuelle Ausgabe von event. als PDF ansehen
Special
SHAKIRA
 
Musikalisches Workout
NATURALLY 7

Interview
JEFF WAYNE

zurück

We Are Scientists - very british, diese New Yorker

22.07.2010 (df)

New York - Als ich We Are Scientists das erste Mal hörte, freute ich mich über eine weitere tolle Entdeckung aus Englands Musiklandschaft. Doch nichts ist so, wie es scheint.

Denn Keith Murray, Chris Cain und Michael Tapper (mittlerweile ersetzt durch Andy Burrow, Ex-Razorlight-Schlagzeuger) sind waschechte Amis, studierten gemeinsam in New York und gründeten ihre Indie-Rockband bereits im Jahre 2000. Im wahrsten Sinne des Wortes war das eine Schnapsidee. Der Gedanke, eine Band zu gründen kam den Dreien an einem Kneipenabend. Sie kritzelten die lustigsten Liedtitel auf eine Serviette und entschieden, dass es nicht würdig wäre, diese einfach so vergammeln zu lassen. Den passenden Bandnamen lieferte ihnen ein Spediteur beim Umzug der Musiker in ein gemeinsames Haus. "Are You Brothers?" fragte er berechtigterweise. Als dies verneint wurde, wagte er einen weiteren Versuch: "Are You Scientists?" - genial, so einfach kommt man also zu einem Bandnamen. Und wie es sich für Wissenschaftler gehört, hat die Band auch sonst so einige wirre Ideen. So würde sie gerne die Schweiz ausstanzen und in die Bahamas verlegen. Der entstandene Hohlraum würde ganz einfach mit Schokolade aufgefüllt, auf der man dann Jetski fahren könnte. Nach der Veröffentlichung des aktuellen Albums "Barbara" (VÖ 18.06.) kommen We Are Scientists im August für einige, wenige Konzerte nach Deutschland. Also auf in die Clubs, ihr "schlauen, kritischen Geister mit exzellentem Geschmack und geilen Körpern" (O-Ton der Band)!

zurück